Historisches

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Eine geschichtsträchtige Gemeinde

Chroniken der Ortsteile

Chronik Prosselsheim

Prosselsheim war ein uralter Siedlungsplatz von Linearbandkeramikern, die in der Jungsteinzeit um circa 4500 c. Chr. hier wohnten. 
Der Ort wurde 742 erstmals urkundlich erwähnt, als Karlmann dem 1. Würzburger Bischof Burkard den zehnten Teil der Erträge des Prosselsheimer Königshofes schenkte. 1992 konnte Prosselsheim daher seine 1250 Jahrweiser mit der Diözese Würzburg begehen. Im Jahr 903 kam der Ort nach der sogenannten Babenbergfehde durch König Ludwig das Kind ganz an Würzburg. 

chronik Püssensheim

Püssensheims 1. Urkunde stammt aus dem Jahr 908. Es war schon 1466 eine selbstständige Pfarrei. Die Kirche Allerheiligen war einst eine Kirchenburg und wurde 1684 bis 1687 erneuert. Im 12. Jahrhundert war das Minsterialgeschlecht von Buzzensheim identisch mit den Ministerialen von Prosselsheim und von Zabelstein. Die Ritter von Grumbach übten von 1282 – 1603 die Dorfherrschaft aus, danach gehörte Püssensheim wieder zum Amt Prosselsheim bis 1803. 

chronik seligenstadt

Seligenstadt, zum ersten Mal 918 erwähnt, gehört seit mehreren Jahrhunderten zu Prosselsheim.  1499 standen in Seligenstadt 21 zerstörte Höfe. Viel Feldbesitz lag unbebaut, da die Seligenstädter in den umliegenden Orten wohnten. 1582 bis 1583 ließ Fürstbischof Julius Echter den Feldbesitz aufkaufen und große Pachthöfe daraus bilden. Nach dem zweiten Weltkrieg, während dem Seligenstadt als Flugplatz diente, entwickelte sich allmählich die heutige Sieglung. 

Gemeindewappen

Das heutige Wappen Prosselsheims
Seit 1970 führt die Gemeinde Prosselsheim ein eigenes Wappen, das von Karl Haas aus Kronach gestaltet wurde und wie folgt beschrieben wird: 

In Silber ein schrägliegendes rotes Messer, darunter ein kleines blaues Schild mit silbernen Schrägbalken, der mit drei blauen Ringen belegt ist.

Längst vergangene Zeiten

Traditionen

Männer und Frauen in traditionellen Gewändern mit Spitzhaube und Schürze, Teppiche aus Blumen und Straßen, die kaum wiederzukennen sind – Prosselsheim wie es nur noch die ältesten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde kennen. Heute geben Bilder einen kleinen Einblick in die längst vergangene Zeiten. 

Wasserschloss Prosselsheim

Der Sage zufolge soll hinter dem heutigen Rathaus ein von Wasser umgebenes Schloss gestanden haben – das sogenannte Wasserschloss. Dieses war im Mittelalter von verschiedenen Adelsfamilien bewohnt. Im 13. und 14. Jahrhundert soll dort der Edelsitz des Castellschen Ministerialengeschlechts von Prosselsheim gewesen sein. 
Heute ist die Wiese, auf der das Schloss gestanden haben soll unter dem Namen Schlosswiese Prosselsheim bekannt. Man sagt, das Schloss sei versunken, doch der Geist des Kutschers fährt jeden Tag um Mitternacht mit seinem Gespann durch die Straßen der Ortschaft. Wirklich gesehen hat ihn aber noch niemand. 

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